Lady Katie

Lady Katie spiegelt meine dominante Seite wider. Wer gerne etwas über mich abseits der Dominanz erfahren möchte, wird hier fündig.

Da gerne falsche Annahmen getroffen werden, wenn man als Frau erwähnt, dominant zu sein, möchte ich ein paar Worte über meine Dominanz, meine Absichten und Visionen verlieren.

Meine Dominanz

Ich kann mich weder mit der Bezeichnung Herrin noch Domina identifizieren. Auch sehe ich mich nicht dem BDSM angehörig.

Nicht, weil ich all das ablehne. Im Gegenteil: Ich finde es schön, wenn Menschen eine Szene gefunden haben, in der sie sich angekommen und wohl fühlen. 

In diesem Jahr (2021) habe ich die Erkenntnis gewonnen, dass wir Menschen dazu neigen, alles und jedem ein Label zu verpassen, und dass ich selbst darauf fokussiert war, eine romantische Beziehung führen zu wollen. Bis mir klar wurde, dass ich das weder brauche noch (aktuell) möchte. Nach einem klärenden Gespräch mit dem Mann, mit dem ich eine konventionelle Beziehung angestrebt hatte, fiel mir eine riesige Last von den Schultern. Ich hatte gar nicht gemerkt, wie unfrei ich mich die letzten Jahre gefühlt hatte. Ich führe eine Beziehung ohne Label. Keine Verpflichtungen, keine Erwartungen, keine vorgefertigten Ansprüche und Vorstellungen, die in Zukunft erfüllt werden müssen. Wir sind ungebunden und genießen jeder für sich das Jetzt.

Was hat das nun mit Lady Katie zu tun?

Wie an den ersten beiden Sätzen unschwer zu erkennen ist, möchte ich auch in Bezug auf meine Dominanz kein solches Label verpasst bekommen.

Meine Vision ist es, die bisherige (konditionierte) Vorstellung von weiblicher Dominanz und die Vorurteile gegenüber devoten Männern zu durchbrechen. 

Ich möchte für Individualität stehen. Dominanz und auch das Devotsein sind etwas, was subjektiv empfunden wird.

Ich kann dominant und höflich sein. Ich kann dominant sein und Sneaker tragen. Ich kann dominant sein und alberne Witze machen. Ich kann dominant sein, ohne das Bedürfnis zu haben, Männer zu erniedrigen.

Für mich steht Dominanz für Führungsqualität*, Klarheit und Selbstvertrauen. Ich, als selbstsichere Frau, brauche es nicht, Männer runterzumachen, um mich mächtig zu fühlen. Mein Bedürfnis ist es, Männer mit devoter Neigung zu bestärken. Devotion und Männlichkeit schließen sich nicht automatisch aus.

Zukünftig möchte ich gerne auch Paare begleiten, die D/s in ihre Beziehung bzw. in ihr Sexualleben integrieren wollen. Ich möchte devote Männer dabei unterstützen, die weibliche Kraft ihrer Partnerin zu bestärken, statt die Flamme direkt im Keim zu ersticken.

Auf all das werde ich in meinem Blog und in meinem Podcast näher eingehen.

Es gibt ein paar Begriffe, mit denen ich in Resonanz gehe und die einfach verständlicher machen, wofür ich stehe.

Ich würde mich als Mentorin, Königin, Rebellin und Luxuslady bezeichnen.

Mentorin. Einmal für den Bereich sexuelle Erziehung. Männer z.B. durch Keuschhaltung und Edging von ihrer Orgasmusfixiertheit zu mehr Selbstbestimmung (statt triebgesteuerte Bestimmung) und Selbstbeherrschung zu führen, sodass die sexuelle Qualität gesteigert wird und Lust intensiver wahrgenommen werden kann. #bewussteLust

Und einmal für den Bereich Partnerschaft. Ich möchte nicht nur Paare unterstützen, sondern auch Männer, die ihre devote Neigung bisher geheimgehalten haben; z.B. aufgrund der Befürchtung von der eigenen Partnerin plötzlich als unmännlich angesehen zu werden.

Königin. In Bezug darauf, dass ich diejenige bin, die unterhalten wird und bestimmt, was gemacht wird. 2018 hatte ich ein paar Onlinesklaven, die ich wöchentlich mit Aufgaben bespaßt habe –– mit dem Ergebnis, dass ich gestresst war und mich wie eine Dienstleistende fühlte. So etwas wird es nicht mehr geben. Nur noch in Form meiner Do-it-yourself-Onlineprogramme, die jeder jederzeit buchen kann. Wenn ich wieder 1:1 Begleitung im "spaßigen" Bereich anbiete, dann wird es so laufen, dass die Vorschläge für die wöchentlichen/täglichen Aufgaben vom devoten Part eingereicht werden und ich entscheide, was davon umgesetzt wird. Jemand in einer höheren beruflichen Position arbeitet auch keine Konzepte aus. Ihm werden Konzepte vorgestellt und er entscheidet, was davon umgesetzt wird bzw. äußert gegebenenfalls Verbesserungsvorschläge.

Rebellin. Ich zeige auf (vorwiegend über Instagram), dass es nicht nur Schwarz und Weiß gibt und weibliche Dominanz facettenreich ist. Ich hatte selbst ein starres Bild von weiblicher Dominanz und genieße es jetzt, mich selbst zu entdecken, statt zu versuchen, diesem Bild, das viele haben, gerecht zu werden. Meine Dominanz dient nicht dazu, sexuelle Männerfantasien zu erfüllen. 

Luxuslady. Luxuslady steht für mich für meine Weiblichkeit, die ich lebe und feiere, und für meine Freude an den Männern (Gelddienern), die dies wertschätzen und genießen. Und ebenso liebe ich schöne, ästhetische Dinge. Ich liebe gutes Essen, guten Wein, ein besonderes Ambiente ...

Noch ein paar Worte zum Thema Geld und Bedürfnisse.

Niemand wird gezwungen, meine Angebote in Anspruch zu nehmen; sonst wären es ja keine Angebote. 😉

Wer für seine emotionalen/sexuellen Bedürfnisse kein Geld investieren möchte, ist bei mir an der falschen Stelle. Ich ersetze keine feste Partnerin, die sich bedingungslos (aus Liebe) um die männliche Bedürftigkeit kümmert. Ich selbst habe kein Grundbedürfnis, Männer in irgendeiner Form zu dominieren; ich brauche das nicht, um glücklich und zufrieden zu sein. Meine Dominanz ist nicht sexueller Natur; in der Hinsicht hege ich andere Vorlieben. Darum solltest du nicht davon ausgehen, dass du mich mit deiner Unterwürfigkeit körperlich befriedigst. Die Macht, mich sexuell/körperlich zu befriedigen, habe nur ich allein.

Wenn ich meine Zeit, meine Fähigkeiten, meine Dominanz und meine Aufmerksamkeit investiere, erwarte ich finanzielle Wertschätzung.

Würde ich mit meinen Romanen kein Geld generieren, würde ich mit dem Schreiben aufhören. Für mich gehen Leidenschaft, Spaß und Geldfluss Hand in Hand. Geld allein motiviert mich nicht. Also solltest du nun Bedürfnis XY haben und denken, wenn du mir Summe XY unterbreitest, dann kommen wir ins "Geschäft" ... Ich bin nicht käuflich. Habe ich auf etwas keine Lust, mache ich es nicht.

Kostenfreien Content gibt es auf Instagram, meinem Blog und meinem Podcast. Auf YouTube werde ich vielleicht auch mal wieder aktiver werden. Und habt keine Scheu, Kontakt zu mir aufzunehmen. Auf sympathische, höfliche Nachrichten antworte ich sehr gerne und verlange auch nichts für einen netten Chat. 😉

Auch wenn ich keine Subs brauche, um mich dominant zu fühlen, genieße ich die männliche Wertschätzung. Mir gibt der Vibe, der an mich weitergetragen wird, Energie und Freude. Ich möchte meine Dominanz für etwas Positives und Sinnvolles einsetzen. 

Ich beschäftige mich seit einigen Jahren mit Metaphysik. Dominanz befindet sich in unserer Gesellschaft oft in der Schattenfrequenz, indem sie für Machtmissbrauch und Kontrolle eingesetzt wird. Das passiert nur aus der Angst heraus. Menschen, die ihre Führungsrolle dafür nutzen, andere kleinzumachen, sie an sich zu binden und in der Opferrolle gefangen zu halten, tun das nur, weil sie Angst vor dem Verlust ihrer Position bzw. ihrer Macht haben. So unterliegen sie der Illusion, alles unter Kontrolle haben zu müssen. 

Das entspricht mir überhaupt nicht. Darum gibt es mir nichts, Männer zu erniedrigen oder zu beschimpfen. Männer ohne jegliches Selbstwertgefühl, die sich in der Opferrolle wohl fühlen, sind bei mir falsch.

Devotsein bedeutet für mich nicht, dass man weniger Wert ist als die dominante Person. Es bedeutet für mich schlichtweg, dass man seine Erfüllung daraus zieht, seine Aufmerksamkeit und sein Handeln für das Wohlbefinden eines anderen Menschen einzusetzen. 

Den Männern, die komplett die Kontrolle und vor allem ihre Verantwortung abgeben wollen (mit Ziel der Stressreduktion), kann ich nur empfehlen, die Dienste einer professionellen Domina in Anspruch zu nehmen. 

Eigenverantwortung wird bei mir groß geschrieben. Ich übernehme keine Verantwortung für dich und werde dir nicht sämtliche Entscheidungen abnehmen.

Sollten noch Fragen offen geblieben sein, kannst du mich gerne kontaktieren. 

*Führungsqualität bedeutet für mich, in stressigen Situationen einen klaren Kopf zu bewahren und das eigene Nervensystem im Griff zu haben, während es bei anderen womöglich durchdreht und sie in Panik verfallen.

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